Manu-Ale

Verwendetes Malz

4kg Pale Malt
250g Caramunich II
200g Haferflocken
200g Weizenflocken

Verwendeter Hopfen

15g Citra – 15 min – kochen
15g Mosaic – 15 min – kochen
30g Galaxy – 15 min – Whirlpool
40g Nectaron – 3 Tage Hopfenstopfen
40g Superdelic – 3 Tage Hopfenstopfen

Verwendete Hefe

Kveik K. 14 Eitrheim

Als Anspielung auf meinen Vornamen und meiner Vorliebe für Ales mit fruchtigen Noten, habe ich mich gleich als erstes an ein APA – American Pale Ale gewagt.

Der Schüttung habe ich sowohl Hafer- als auch Weizenflocken zugefügt um zum einen ein „cremigeres“ Mundgefühl zu schaffen und etwas mehr Schaumstabilität zu erzeugen.

Um meine Vorliebe für tropische Früchte zu befriedigen, wurde an Aromahopfen nicht gespart. Die Bitterung habe ich mittels Citra und Mosaic, ein Pärchen was „immer geht“ herbeigeführt. Rückblickend hätte ich vielleicht auf den Mosaic-Hopfen verzichten können, da er entgegen der anderen Hopfen auch einen Anteil an grasig-würzigen Aromen beinhaltet. Um erste tropische Frucharomen zuzufügen, wurde mit Galaxy eine 15 min Whirlpoolhopfung bei ca 80 °C durchgeführt. Für die richtigen Frucharomen sollten dann sowohl 40g Nectaron als auch 40g Superdelic sorgen, welche für 3-4 Tage, nach der Hauptvergärung gestopft wurden.

Zur Gärung wurde eine Kveik-Hefe verwendet. Zum untermalen des eh schon üppigen Fruchtanteils, entschied ich mich für die K. 14 Eitrheim Kveik. Eine Hefe welche unterstüzend für einen Geschmack nach Aprikose und Pfirsisch sowie sekundär Orange und Ananas sorgt.

Danke der Kveik war die Hauptgärung nach 3 Tagen bei gut 30 °C durch, sodass ich die Temperatur auf 15 °C seken konnte um direkt im Anschluss mit dem Hopfen zu stopfen. Im Anschluss wurde noch ein Cold Crash bei 4 °C für 2-3 Tage durchgeführt.

Schon bei der Abfüllung (9l ins Keg, den Rest in Flaschen) ließen sich kräftige Aromen nach Maracuja, Mango und anderen Früchten feststellen. Geschmacklich lag das Jungbier fruchtig-süß auf der Zungenspitze. Im Abgang war es hopfig-bitter, was für mich geschmacklich passt, aber vielleicht etwas zu bitter sein könnte. Das lässt sich aber final erst nach der Reifung (2-3 Wochen bei 1-2 °C) sagen.

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