
Verwendetes Malz
860g Pale Ale
110g Weizen-Malz
50g Haferflocken
Verwendeter Hopfen
14g Chinook – 10 min – kochen
3g Amarillo – 0 min – kochen
3g Chinook – 0 min – kochen
3g Simcoe – 0 min – kochen
je 7g Amraillo, Citra, Mosaic, Simcoe – 3 Tage Hopfenstofen
Verwendete Hefe
Mangrove Jack´s M66
Das HazyMöv – ein Klon
Jüngst saß ich mit einem Freund von mir in einem der Kieler Pub´s und bestellte mir ein On Tap-Gastbier, das einen ganz ähnlichen Namen hat. Bei der Sensorik haben mich die Aromen sofort an mein „Manu-Ale“ erinnert. Daher bin ich davon ausgegangen, dass es geschmacklich ähnlich ist.
Was mich dann verwundert hat war, dass es zwar ähnliche Aromen hatte, aber geschmacklich ganz und gar nicht dem „Manu-Ale“ gleich kommt. Kurz um – ich möchte es!
Kaum zu hause angekommen, begab ich mich auf Recherche und probierte möglichst viel über das Bier herauszufinden. Erstaunlicher Weise war es gar nicht so schwer den Hop-Schedule ausfindig zu machen. Malze waren auch relativ schnell zusammengestellt.
Da ich aber nicht stumpf kopieren wollte, beschloss ich die „empfohlenen“ Malzsorten hier und da auszutauschen bzw. anzupassen und die M66 von Magrove Jack´s zu verwenden. Meine Hoffnung ist, dass die M66 die Aromen des Stopfhopfens etwas mehr verstärkt, als es beim Original geschmacklich der Fall war.
Dem versierten Hobbybrauer sind bestimmt schon die „geringen“ Mengenangaben aufgefallen. Das Rührt daher, dass ich einen iGulu S1 zu hause habe und dieses Gerät, welches vorzugsweise für Malzextraktmischungen zu verwenden ist, diesmal mit meinereigenen Würze verwenden wollte. Der Batch ist auf 3,5l – eben genau richtig für die S1 – ausgelegt. Entsprechend gering sind halt die Mengen.
Als zusätzliches Highlight verwende ich diesmal nicht meinen Grainfahter G30 (der mit dem gewünschten Ausschlag von 3,5l eh „over the top“ wäre) , sondern ein „BIAB – Brew in a Bag“ verfahren in einem 12l Kochtopf und manueler Raststufenkontrolle.
Hierzu werde ich aber ausführlicher nach dem Brautag berichten.


